»no snow, no problem«





ENG    中文    GER




Beijing22


an open, independent,
curatorial long-term project













About


Beijing22 is an open, independent, curatorial long-term project, which will investigate the urban processes of Beijing in the seven years towards the Olympic Games in 2022. The next seven years will be accompanied by Beijing22 in the form of exhibitions, publications, talks, conferences and other activities. Different positions and perspectives of artists, curators, academics from China and abroad will be collected.

In the last few years mega-sport-events have led increasingly to structural and societal transformation of entire regions. In Beijing it will again come to major urban developments in the next seven years. A 200 km long high-speed-railway from one tournament location to the other will be build from scratch and will connect each with a speed of 350 km/h. Not to mention the new airport and highways that are being build.
       Beijing has been a witness of enormous structural change due to a mega-event before. Since the Summer Olympic games in 2008 Beijing´s population has grown by 25%. At the same time Beijing will go through radical structural changes: The national capital region Jing-Jin-Ji 京津冀(JJJ) will be formed out of the provinces Beijing, Tianjin and Hebei. City itself will be redefined and Beijing will turn into a mega-city of 130 million citizens. As part of these structural developments several goals have been already composed for the next few years, such as a smog-free city-centre, gas-free car-industry and the reform of the hukou-system( 户口).
       In the light of these changes many questions appear: how will the city-structure and Beijing itself change working towards the winter Olympics? How will these utopian projects be put into reality? How do the people and citizens of Beijing react? What processes will get started? What consequences will appear?

How do and can artists and people in the art-world react to it? Will these transformations be visible? Or will they have to be made visible?







Open Call

Artists, city-planer, writers, sociologists, film-makers, and everyone who is interested are asked to submit their project ideas or already finished projects! The submissions will become the basis for different future activities of Beijing22.





Contact

Co-founded by Jannis Schulze (Photographer), Antonie Angerer and Anna Viktoria Eschbach (independent curators, founders of i:project space and organizers of the festival Independent Art Spaces Beijing 2015)

Bejing22 is an open-platform project, which is at the very beginning. Please feel free to contact us, if you want to participate in any way, since this project will only grow and shape itself with you!
 



北京22


艺术家、城市规划师、
作家、社会学者、电影人







 










     北京22是一个开放独立的长期策展项目,将致力于探究北京从现在起,到2022年冬奥会之间的7年内发生的城市变 迁。在这七年的时间里,北京22项目将以展览,出版物,对谈,会议等各种活动形式呈现,收集展示国内外艺术家、 策展人与学者的多样观点与视角。

     过去几年,举行体育活动越来越大程度上地影响和塑造了北京地区的城市结构与社会变迁。在接下来的7年,这种 体育比赛主导的城市发展又将发生。一条长200公里的高铁线路将会开建,保障时速350公里的高速火车连接各个比 赛场地。除此之外还有一系列的高速公路以及机场建设计划。

     北京是一座见证过巨型活动而带来的结构性改变的城市。自举行2008年夏季奥运会后至今,这里的人口已增长25%。 而北京22项目期间,京城又将再一次成为一项巨型工程的中心。正在开启的“新首都经济圈”京津冀城市群建设将 涵盖北京、天津以及河北省众多地级市。城市概念进一步发展,北京也将成为一个拥有1亿3000万人口的超级城市 圈。为了实现这个宏观计划,自然需要进行一些必要的结构发展,于是许多小的目标将有望在接下来7年实现,比 如雾霾治理,绿色无排放汽车产业的发展以及户口制度的改革。

     面临着这些可能发生的变化, 许多问题也浮现出来: 北京自身以及其城市结构将会为冬奥会发生何种变化? 这些带 有乌托邦色彩的目标将如何实现? 包括北京市居民的人们对此反应会如何?即将开始的究竟会是什么样的进程? 它 们又会引发哪些后果? 艺术家以及艺术世界的这些人又会有何反应,能做些什么? 这新一轮的变迁会清晰可见吗? 或者本为隐形的变化会被故意可视化?










艺术家、城市规划师、作者、社会学者、电影人以及任何对此有兴趣的人都可以提交自己的项目构想与计划,或者 已完成的作品。这些素材将成为北京22项目将来实体项目的基础。










Jannis Schulze (摄影师), Antonie AngererAnna Viktoria Eschbach (独立策展人, i: project space 的创始人、2015北京独立艺术空间艺术节的组织者)共同创立的。

Bejing22是一个开放的平台项目,同时也还在起步阶段。无论你想以任何形式加入其中,欢迎各位随时与我们联系,我们将与各位共同成长!



Beijing22


Ein offenes, unabhängiges
kuratorisches Langzeitprojekt













About


Beijing22 ist ein offenes, unabhängiges, kuratorisches Langzeitprojekt, dass die Entwicklung Pekings auf dem Weg zur Winterolympiade in sieben Jahren untersuchen wird. Diesen Weg wird Beijing22 in den nächsten sieben Jahren in Form von Ausstellungen, Publikationen, Gesprächsrunden, Symposien und anderen Aktivitäten begleiten, und dabei unterschiedliche Positionen und Perspektiven chinesischer und internationaler Kulturschaffender, Wissenschaftler versammeln.

Die Vergabe sportlicher Großereignisse hat in den letzten Jahren zu immer größeren strukturellen Umwälzungen und gesellschaftlichen Transformationen von ganzen Regionen geführt. Auch in Peking es soll wiederum großen urbanen Entwicklungen in den nächsten sieben Jahren kommen. Zum Beispiel soll eine 200 km lange High-Speed-Railway aus dem Boden gestampft werden, der die Menschen mit bis zu 350 km/h von einem Wettkampfort zum anderen bringen soll. Von einem neuen Flughafen, dem großflächigen Ausbau des U- Bahnnetzes und neuen Autobahnen ganz zu schweigen.
       Peking war schon einmal Zeuge einer großen strukturellen Veränderung, bedingt durch ein Großereignis. Seit den olympischen Sommerspielen vor sieben Jahren ist die Bevölkerung Pekings um ein Viertel gewachsen. Zeitgleich wird ein weiteres tiefgreifendes, großangelegtes Umstrukturierungsprojekt eingeleitet: Die nationale Hauptstadtregion Jing-Jin-Ji 京津冀(JJJ) wird sich aus den Provinzen Beijing, Tianjin und Hebei formen. Peking wird somit in den nächsten Jahren in eine Megastadt von 130 Millionen Einwohnern wachsen und die Definition von Stadt neu bestimmen. Im Rahmen dieser strukturellen Veränderungen Pekings in den nächsten Jahren, wurden bereits einige Ziele, wie eine smogfreie Innenstadt, benzinfreie Autoindustrie und eine Reform des Hukou-Systems ( 户口) , formuliert.
       Im Rahmen dieser Veränderungen stellen sich Fragen wie: Werden sich Stadtstruktur und das Gesicht Pekings ändern, angesichts der Vorbereitungen für die Winterspiele? Wie wird die utopischen Projekte in die Realität umgesetzt? Wie reagiert die Bevölkerung? Welche Prozesse werden in Gang gesetzt? Welche Konsequenzen werden auftreten?

Wie reagieren Kulturschaffende darauf? Werden diese Transformationen sichtbar? Oder werden sie erst sichtbar gemacht werden müssen?







Open Call

Künstler, Stadtplaner, Literaten, Soziologen, Filmemacher und Interessierte sind aufgerufen, Projektideen oder bereits realisierte Projekte einzureichen. Die Einreichungen dienen als Basis zur Recherche für die unterschiedlichen, zukünftigen Aktivitäten von Beijing22.





Kontakt

Initiatoren: Jannis Schulze (Fotograf), Antonie Angerer und Anna Viktoria Eschbach (freie Kuratoren, Gründer des i:project space und Organisatoren des Independent Art Spaces Beijing Festival 2015)

Bejing22 ist ein gerade ins Leben gerufenes, offenes Projekt. Bitte kontaktiert uns, wenn ein Interesse an Partizipation besteht, denn nur so kann das Projekt wachsen.